Gesellschaft besser machen

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Attila von Unruh lotst Unternehmen aus der Krise

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Seit 2013 unterstützt Attila von Unruh (63) mit seiner gemeinnützigen TEAM U – RESTART gGmbH Unternehmerinnen und Unternehmer, die von einer Krise oder Insolvenz betroffen sind. In individuellen Beratungen verhilft sein Sozialunternehmen ihnen zu einem erfolgreichen Neustart.

Mehr als 500.000 Unternehmen sind in Deutschland aktuell von Insolvenz bedroht. Viele sind unverschuldet in die Krisenlage geraten. Corona-Pandemie, Ahrtal-Flut sowie Rezession und Inflation haben in den vergangenen Jahren die Risiken erhöht.

50 Prozent aller Insolvenzen, so ist Attila von Unruh überzeugt, lassen sich durch frühzeitige Hilfe verhindern. Gleichzeitig können hohe Kosten für Gläubiger und die Gesellschaft vermieden werden. Für die Entwicklung unternehmerischer Resilienz setzt TEAM U in seinem unabhängigen und kostenfreien Angebot auf drei Schwerpunkte: Früherkennung, Beratung und Restart.

Dafür wurde er 2024 mit dem Zugabe-Preis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung, die mit jeweils 60.000 Euro dotiert ist, werden jährlich drei Persönlichkeiten gewürdigt, die mit 60plus ein Unternehmen mit gesellschaftlichen Mehrwert aufgebaut haben.
www.zugabe-preis.de

Mehr zu Attila von Unruh und seiner Gründung der TEAM U Restart gGmbH gibt es unter https://www.team-u.de und im Porträtfilm hier: https://koerber-stiftung.de/mediathek/zugabe-preis-2024-attila-von-unruh-lotsen-aus-der-krise-beratung-fuer-unternehmen/

Martin Korte holt uns aus dem digitalen Rausch

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Dass die Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben, ist längst bekannt.
Doch welche Veränderungen finden durch die omnipräsente Digitalisierungswelle in unserem Gehirn statt, und wie beeinflussen sie unser Denken?
In der Veranstaltung: Im digitalen Rausch: Wie verändert Technik unser Gehirn? hat die Psychologin, Online Marketing-Expertin und Moderatorin Diana Huth den Professor für Neurobiologie Martin Korte dazu befragt.

Hier geht es zum Videomitschnitt: https://koerber-stiftung.de/mediathek/im-digitalen-rausch-wie-veraendert-technik-unser-gehirn/

Der Podcast knüpft an diese Diskussion an und klärt offene gebliebene Fragen.

Martin Korte, Hirnforscher und Experte für Lernen, Gedächtnis und Vergessen, geht allen Fragen auf den Grund und zeigt auf,
welche Auswirkungen Digitalisierung auf unser Gehirn hat.
Ist der ständige digitale Reiz wirklich so schädlich, wie es oft heißt, und gibt es Wege, unser Gehirn fit und gesund zu halten?
Er liefert wissenschaftliche Einsichten und gibt darüber hinaus praktische Tipps, wie wir uns aus der digitalen Überlastung befreien und „frisch im Kopf“ bleiben.

Vertiefende Informationen dazu liefert das Buch von Matin Korte:
https://www.penguin.de/buecher/martin-korte-frisch-im-kopf/buch/9783421048875

Michael Quante erklärt, wie beim Deutschen Studienpreis bewertet wird

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Philosophieprofessor Michael Quante ist Vorsitzender der Jury, die jährlich die Preisträger:innen des Deutschen Studienpreises bestimmt. Dieser Preis zeichnet wissenschaftlich exzellente Promotionen aus, die durch besondere gesellschaftliche Relevanz herausstechen. Das sind zum Beispiel Forschungen, die Lösungen für aktuell drängende Fragen anbieten, sich bisher wenig beachteten Forschungsfelder widmen oder Grundlagenforschung mit Anwendungsbezug betreiben.
Im Gespräch mit Diana Huth gibt Michael Quante einen Einblick hinter die Kulissen des Deutschen Studienpreises und erläutert welche Türen der Studienpreis für die Bewerber:innen öffnen kann.

Wenn Du im Jahr 2024 deine Promotion mit magna oder summa cum laude abgeschlossen hast, bewirb Dich auf den Deutschen Studienpreis 2025. Die Bewerbungsfrist läuft bis zu 01. März 2025.

Hier geht es zum Bewerbungsportal:
https://koerber-stiftung.de/projekte/deutscher-studienpreis/teilnehmen/

Erin Schuman explains how she solved the protein mystery of the brain

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Proteins are the building blocks of our cells. This includes all cells, but it’s in our brain cells where the real magic happens: without proteins, we couldn’t learn, adapt, or form memories. But how does the brain get the right proteins to the right place in the nerve cells? With billions of proteins and thousands of interfaces for each nerve cell, this has long been a mystery.

American brain scientist Erin Schuman has solved it. She has discovered that proteins are produced directly at the interfaces between nerve cells – and not, as has long been assumed, in the cell body. For her groundbreaking research, Erin Schuman has been awarded the Körber European Science Prize, which is endowed with one million euros. In the podcast, the Director at the Max Planck Institute for Brain Research chats about what inspired her to start a career in science, new developments in treating brain diseases, and why it's important to follow your passion in life.

More about Erin Schuman and her work:
https://koerber-stiftung.de/en/projects/koerber-european-science-prize/all-prizewinners/2024-erin-schuman/#s42448

Dennis Svensson hat den Spaß am Spiel zum Beruf gemacht

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Dennis Svensson erhält 2024 den Boy-Gobert-Preis der Körber-Stiftung für den schauspielerischen Nachwuchs an Hamburger Bühnen. „Sein Spiel leuchtet“, sagt die Jury des Boy-Gobert-Preises. In seinem Gespräch mit Diana Huth erzählt er von seinem Weg von der Theater AG über die Schauspielschule bis zum Hamburger St. Pauli Theater. Er beschreibt den Spaß am Spiel und den Wunsch, etwas im Publikum auszulösen.

Mehr zur Boy-Gobert-Preisverleihung am 1. Dezember 2024: https://koerber-stiftung.de/projekte/boy-gobert-preis/boy-gobert-preis-2024-an-dennis-svensson/

Alle Infos zum Boy-Gobert-Preis: https://koerber-stiftung.de/projekte/boy-gobert-preis/

Silvia Weko warnt vor einem Big Tech-Monopol in der Energiewende

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Für die Gesellschaft ist der Einstieg von Big Tech in der Energiewende ein zweischneidiges Schwert. Diese Unternehmen können einerseits mit ihren Ressourcen Technologien entwickeln, die die Energiewende beschleunigen. Andererseits kann die zunehmende Macht von Big Tech bedeuten, dass sie anderen Akteuren Wert, Stellung und Innovationsmöglichkeiten entzieht. Die Politikwissenschaftlerin Silvia Weko spricht in dieser Folge über den Einfluss von Big Tech in der Energiewende und beantwortet u.a. folgende Fragen: Wer besitzt eigentlich KI und wer profitiert davon? Wie können wir das Monopol aufbrechen und die Energiewende gerechter gestalten?

Für ihre Arbeit wurde Silvia Weko 2024 mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet.
Mehr Infos zu ihrer Forschung sowie dem Deutschen Studienpreis finden Sie hier: https://koerber-stiftung.de/projekte/deutscher-studienpreis/

Diese Podcast-Folge ist Teil der Hamburger Horizonte, die sich 2024 unter dem Titel „KI und Wir“ mit den rasanten und grundlegenden Veränderungen unserer Gesellschaft durch künstliche Intelligenz beschäftigen.

Weitere Informationen zum diesjährigen Programm finden Sie hier: https://hamburger-horizonte.de/

Yavuz Baydar reflects on life as a Turkish exiled journalist

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Can independent journalists still work freely in Turkey? What is life like for an exiled journalist in Europe? What are the implications of the recent EU and Turkish local elections for both journalists who remain in Turkey and those who have fled into exile?

Yavuz Baydar is an award-winning journalist, editor and analyst in Turkish and international media. Since the failed Turkish coup d'etat in 2016 Yavuz Baydar has had to live and work in exile. In conversation with Diana Huth, Yavuz Baydar analyzes the geopolitical implications of the 2024 elections and calls for greater support for exile journalism.

More on Körber-Stiftung’s projects for exiled journalists.
Exile Media Forum: https://koerber-stiftung.de/projekte/exile-media-forum/

Yavuz Badayr’s book“ Die Hoffnung stirbt am Bosporus” (2018): https://www.droemer-knaur.de/buch/yavuz-baydar-die-hoffnung-stirbt-am-bosporus-9783426450482

Claude Toussaint erklärt, wie Roboter emotional werden.

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Claude Toussaint, der Vater des empathischen Roboters Navel im Gespräch.

Menschen können empathisch handeln, ohne in diesem Augenblick selbst Empathie
zu empfinden. Roboter können empathisch handeln, ohne jemals etwas zu empfinden.
Denn da Roboter kein Bewusstsein besitzen, fehlt ihnen generell die Fähigkeit, Empathie, Emotionen oder Ähnliches zu empfinden. Empathie bezeichnet die
Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Emotionen und Gedanken einer
anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. In diesem Wortsinn kann Robotern ohne Bewusstsein daher keine Empathie zugesprochen werden.

Empathie bezeichnet jedoch auch die Fähigkeit zu angemessenen Reaktionen bzw.
Handeln. Daran lassen sich Roboter messen. Empathie ist dem Menschen von Natur
aus eigen. Doch wenn wir diese Veranlagung nicht pflegen oder andere Werte wie
Effizienz priorisieren, geht Empathie im Alltag verloren.

Im Gegensatz dazu können auf Empathie ausgelegte Roboter mühelos immer
einfühlsam handeln. Eine Studie der University of California hat die empathischen Reaktionen von Ärztinnen und Ärzten und der Künstlichen Intelligenz ChatGPT auf medizinische Fragen von Patienten analysiert. Die Antworten von ChatGPT erreichten etwa zehnmal häufiger die höchsten Empathiewerte als die der Ärztinnen und Ärzte.

Das bedeutet nicht, dass KI oder Roboter grundsätzlich empathischer handeln als Menschen. Menschliche Empathie beinhaltet ein inneres Empfinden und ermöglicht uns eine feinfühligere, flexiblere Wahrnehmung von Situationen im Vergleich zu Robotern – vorausgesetzt, wir wollen es. Die Freiwilligkeit und das innere Empfinden machen das empathische Handeln eines Menschen wertvoll und einzigartig im Vergleich zu der empfindungslosen Empathie eines Roboters. Gleichwohl besitzen soziale Roboter sogenannte soziale Superkräfte, in denen sie Menschen sogar überlegen sind wie endlose Geduld und Aufmerksamkeit oder bedingungslose
positive Zuwendung. Dies von Menschen 24/7 zu verlangen, wäre tatsächlich unmenschlich.

Claude Toussaint und sein Team bei Navel robotics entwickelt deshalb den sozialen, emphatischen Roboter Navel. Erfahren Sie wie die Menschen auf Navel reagieren und warum sie mit ihm zusammen sein möchten.

Zum Aging with Tech Festival: https://koerber-stiftung.de/projekte/ageing-with-tech/ageing-with-tech-festival-2024/
Zur Studie "Uncover: Smart Aging": https://koerber-stiftung.de/projekte/ageing-with-tech/uncover-smart-ageing/
Zu Nave robotics: https://navelrobotics.com/

Birgit Czarschka wirbt für das Ehrenamt Bürgermeisterin

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Wie ist es, ehrenamtliche Bürgermeisterin zu sein? Ist es möglich, in Vollzeit zu arbeiten, für eine Familie zu sorgen und zugleich ein solches Ehrenamt auszuführen? Birgit Czarschka zeigt, dass es möglich ist. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Bernitt in Mecklenburg-Vorpommern brennt für ihr Amt. Gleichzeitig lässt auch Birgit Czarschka durchblicken, wie herausfordernd die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Ehrenamt ist.

Das zeigt auch die repräsentative forsa-Umfrage "Die Situation ehrenamtlicher Bürgermeisterinnen und Bürgermeister", beauftragt von der Körber-Stiftung: 62% der Befragten bezeichnen die Vereinbarkeit des Amtes mit Familie, Privatleben und Hauptberuf als "weniger gut / überhaupt nicht gut" und die Hälfte ist unzufrieden mit den Rahmenbedingungen.

Was treibt die Menschen also an, ins Ehrenamt Bürgermeisterin und Bürgermeister zu gehen? Das mit Abstand am häufigsten genannte Motiv ist die Weiterentwicklung und Gestaltung der eigenen Gemeinde, gefolgt vom Einsatz für die Mitbürgerinnen und Mitbürger vor Ort. Diese intrinsische Motivation versprüht auch Birgit Czarschka im anregenden Gespräch mit Diana Huth.

Zu den Ergebnissen der forsa-Umfrage geht es hier:
https://koerber-stiftung.de/projekte/demokratie-beginnt-vor-ort/#s38220 (Projektseite)
https://koerber-stiftung.de/site/assets/files/38220/ergebnisbericht_die_situation_ehrenamtlicher_buergermeister.pdf (Downloadlink)

Zur Gemeinde Bernitt und Birgit Czarschka:
https://www.buetzow-schwaan.de/gemeinde%20bernitt.htm

Zarah Bruhn möchte mit ihrem Startup die Welt verändern

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… und mit unternehmerischen Mitteln gesellschaftlichen Wandel vorantreiben – dies tut sie aus einer Doppelrolle heraus. Seit April 2023 ist Zarah Bruhn als Beauftrage für soziale Innovation im Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer im Bereich von Social Entrepreneurship zuständig. Im September 2023 hat sie in dieser Funktion die Strategie für soziale Innovation und gemeinwohlorientierte Unternehmen koordiniert. Mit dieser Strategie soll bundesweit soziale Innovation und Social Entrepreneurship gestärkt werden und eine politische Verankerung finden. Durch einen Social Impact Fond und Startup Challenges an Hochschulen und Universitäten sollen auch Ausgründungen aus der Wissenschaft gefördert werden.

In ihrer anderen Rolle ist Zarah Bruhn selbst Gründerin eines Social Startups und möchte mit ihrem gemeinnützigen Unternehmen Social Bee Geflüchteten eine bessere Integration auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen.

Im neuen Programm der Körber-Stiftung, dem Körber Start-Hub, dreht sich ebenfalls alles um das Thema Impact und gemeinnützige Gründung. Mit dem Hub bietet die Stiftung jungen Menschen unter 30 eine physische Anlaufstelle (am Standort der Stiftung in der Hafencity) für erste Berührungspunkte mit dem Thema Gründen. Die Angebote reichen von offenen Info-Tagen zum Kennenlernen, Workshops für Schulen und Hochschulen/Universitäten, Veranstaltungen und Netzwerkmöglichkeiten für Gründerinnen und Gründern und Gründungsinteressierten bis hin zu einem Inkubator-Programm. Carmen Ludwig, Leiterin des Körber Start-Hub, stellt in dieser Folge das Programm vor und erklärt, wie im Start-Hub die nächste Generation Gründerinnen und Gründer zum zukunftswirksamen Gründen an den Start gebracht wird.

Weiterführende Links:
– Weitere Informationen zum Körber Start-Hub
„Die GenZ und das Gründen“, eine Umfrage im Auftrag von Teengeist (Fischer Appelt) und Körber-Stiftung im Dezember 2023
Unternehmen Social Bee
Soziale Innovationen: Neue Strategie für gesellschaftlichen Fortschritt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Hamburger Allianz für Social Entrepreneurship
Definition von Social Entrepreneurship vom Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V.

Über diesen Podcast

Haben wir angesichts großer Trends wie dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder der Globalisierung noch selbst in der Hand, wie wir unsere Gesellschaft gestalten? Diana Huth trifft Menschen, die sich mit dem Status quo nicht zufrieden geben und sagen „Das können wir besser machen!“. Welche Ideen haben sie und wer steht hinter dieser Idee? Die Protagonisten stammen aus all unseren Themenfeldern und begegnen uns im Rahmen unserer Stiftungsarbeit, bei Veranstaltungen und Publikationen. Der Körber-Stiftungs-Kurz-Podcast - in weniger als 30 Minuten.

von und mit Körber-Stiftung

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