Unterschätzen Eltern digitale Risiken? Daniel Wolff über Medienerziehung in Zeiten von KI und Social Media
Wie gelingt Medienerziehung in einer digitalen Welt, in der Kinder mit Smartphones, Social Media und Künstlicher Intelligenz aufwachsen? Muschda Sherzada spricht mit Digitaltrainer und Bestsellerautor Daniel Wolff darüber, warum Eltern häufig unterschätzen, was ihre Kinder online erleben – und wie Familien einen sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien lernen können.
Wann ist ein Kind bereit für das erste Smartphone? Wie viel Kontrolle ist sinnvoll? Und braucht es ein Mindestalter für Social Media? Daniel Wolff berichtet aus seiner Arbeit an Schulen in ganz Deutschland und erklärt, warum Kinder Apps wie WhatsApp und YouTube anders nutzen als Erwachsene, welche Risiken ihnen online begegnen und weshalb Vertrauen für eine gelingende Medienerziehung entscheidend ist.
Außerdem diskutieren Muschda Sherzada und Daniel Wolff, welche Verantwortung Eltern, Schulen, Politik und digitale Plattformen tragen. Sie sprechen über smartphonefreie Schulen, Suchtmechanismen von Social Media und darüber, wie KI die digitale Lebenswelt von Kindern verändert.
Anlass für das Gespräch ist die repräsentative Umfrage „Eltern im Fokus 2026“ der Körber-Stiftung. Diese wird seit 2023 jährlich durchgeführt und nimmt aktuelle Sorgen und Fragen von Eltern rund um die Bildung und Zukunft ihrer Kinder in den Blick. Nachdem im vergangenen Jahr der Medienkonsum der Kinder die größte Sorge der Eltern war, liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe auf dem digitalen Familienalltag.
Hier geht's zu den Umfrageergebnissen: https://koerber-stiftung.de/publikationen/eltern-im-fokus-2026/
Eine Folge über Kinder und Smartphones, Medienkompetenz, Social Media, Künstliche Intelligenz und die Frage, wie zeitgemäße Medienerziehung gelingen kann.
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